Aufträge

Krautfabrik meets Grafikdesign

Schülerprojekt über ein junges Verpackungsdesign

Spannend wurde es für die Schüler*innen der Klasse AG118 der dreijährigen Gestaltungstechnischen Assistent*innen mit dem Schwerpunkt Grafik- und Objektdesign, als sie ihre Entwürfe dem Geschäftsführer der Firma Grafschafter, Herrn Stefan Franceschini, und seinem Marketing-Team, bestehend aus Frau Anja Ticheloven und Frau Yasmina Kautz, präsentieren durften. Ergänzt und vervollständigt wurde die Jury durch Herrn Jochen Roebers, neuer Schulleiter der Glasfachschule Rheinbach, der sehr beeindruckt war von dem Können der teilweise noch sehr jungen Gestalter*innen. Insgesamt 8 Wochen hatten die Auszubildenden intensiv an einem Relaunch der Marke Grafschafter und der Erweiterung des Produktsortiments gearbeitet. Entstanden sind kreative Designvorschläge für die Verpackung eines vielfältig einsetzbaren Sirups in drei Geschmacksrichtungen.

Im Rahmen des Kundenprojekts wurden die Schüler*innen vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt: Einerseits galt es, den Wiedererkennungswert der Firma Grafschafter zu gewährleisten und Elemente des vorhanden Corporate Designs in das eigene Design zu integrieren; andererseits sollte eine jüngere Zielgruppe in den Fokus der visuellen Kommunikation rücken und die Produkteigenschaften erkennbar werden. Nach der Festlegung der grundsätzlichen visuellen Idee und Tonalität, mussten die angehenden Gestalter*innen ihr Design als Produktreihe ausarbeiten. Während dieser anspruchsvollen Designaufgabe wurden die Schüler*innen im Fach Präsentationstechnik von Frau Stephanie Mörs betreut und begleitet.

Bei ihrer Bewertung hat die Jury berücksichtigt, dass es unterschiedliche Zielsetzungen in der visuellen Kommunikation der einzelnen Schülerbeiträge gab. Je nachdem fokussierten die Schüler*innen unterschiedliche Schwerpunkte: Eine Vielzahl an Beiträgen konzentrierte sich bei der Gestaltung auf die Aspekte Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit sowie auf die Ansprache einer tendenziell jüngeren Zielgruppe. Andere Gestaltungen boten visuelle Lösungen zur Problemstellung der Einhaltung des Corporate Designs und der visuell klar zu differenzierenden Produktreihe. Im Allgemeinen tat sich die Jury sehr schwer damit, unter allen Schülerbeiträgen die Top 5 auszuwählen, da grundsätzlich alle Entwürfe von hoher Designqualität zeugten. Auch nach Meinung von Herrn Stefan Franceschini erschienen alle Beiträge grundsätzlich preisverdächtig. Dennoch stellten die fünf Gewinner-Beiträge eine überzeugende Auseinandersetzung mit dem Thema des Designwettbewerbs dar und stachen aufgrund des hohen fachlichen und gestalterischen Niveaus besonders hervor.

Die Preisverleihung fand am 26. September 2019 in den Räumen der Glasfachschule Rheinbach statt. Die Top 5 der Schülerbeiträge wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro dotiert. Wir gratulieren den Gewinnerinnen ganz herzlich zu ihrem Erfolg. Der Firma Grafschafter möchten wir für ihr Vertrauen und die Möglichkeit zur Kooperation danken, da die Bearbeitung realer Kundenaufträge unseren Schüler*innen ermöglicht, berufspraktische und lebensweltliche Erfahrungen zu sammeln, bei denen authentisches und ganzheitliches Lernen im Vordergrund steht.

Aus den vielfältigen Designvorschlägen wählte die Jury fünf Preisträger aus:

  1. Platz: Maibrit Breuer
  2. Platz: Larissa Ortmann
  3. Platz: Rachel Dück
  4. Platz: Kim Hartmann
  5. Platz: Luna Baur

Bilder für das Kinderheim Dr. Dawo

Im Sommer 2016 bekam die Klasse AG115 den Aufrag große Bilder für das Kinderheim Dr. Dawo in Rheinbach anzufertigen. Das Projekt wurde im Illustrationsunterricht bei Herrn Bernd Siering durchgeführt.
Es bildete sich eine Gruppe aus Schülern, die an dem Projekt interessiert waren. Die Schülerinnen und Schüler begannen also Skizzen zu unterschiedlichen Temenbereichen anzufertigen. Einige Wochen später gab es ein Treffen mit den Führungskräfen des Kinderheimes. Dabei äußerten die Kunden ihre Wünsche und beurteilten die Skizzen der Schüler. Der Temenbereich „Tiere aus Afrika“ gefiel den Kunden am Besten. Somit hatten die Schüler eine klare Vorstellung und konnten mit der Umsetzung der Ideen auf die Leinwände beginnen. Insgesamt wurden vier unterschiedliche Bilder gemalt. Die Kosten für das Material übernahm das Kinderheim. Übergabe der Bilder an das Kinderheim war am 12. Januar. Den Kindern und den Leitern des Kinderheimes gefallen die Bilder sehr gut.